9.Deutscher Orgeltag

8.9.2019
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76: Museumskonzert zum Deutschen Orgeltag - Böhmische Dörfer

Veranstalter Orgelbaumuseum Schloss Hanstein
Beginn 08. September 18 Uhr
Interpreten Martin Forciniti / Kassel
Programm

Jan Ladislav (Johann Ladislaus) Dussek (1760-1812)

La chasse

Bedřich (Friedrich) Smetana (1824-1884)

Erinnerung an Pilsen

Antonín (Anton) Leopold Dvořák (1841-1904)

Menuette op, 28, Nr. 2

Rudolf Leberl (1884-1952)

12 Präludien für Orgel (Werk 109) (1933, 1935)

- Auszüge –

Moritz Deutsch (1818-1892)

12 Präludien nach alten Synagogenintonationen

- Auszüge –

Josef Löw (1834-1886)

10 Improvisationen op. 541

- Auszüge –

Widmar Hader (*1941)

Mystische Betrachtungen (2000)

nach Sinnsprüchen aus dem „Cherubinischen Wandersmann“ von Angelus Silesius (Johannes

Scheffler)

1) „Du musst, was Gott ist, sein“

2) „Die Sanftmut ist ein Samt“

3) „Die Hoffnung ist ein Seil“

4) „Du selbst musst Gottes Lämmlein sein“

5) „Zum Ursprung musst du gehen“

6) „Der Geist bleibt allzeit frei“

7) „Der Weg zum Schöpfer“

Andreas Willscher (*1955)

Kleines Weinbrevier Teil I

1) Domprobst – Würdig schreitend

2) Prälat – Geschwätzig

3) Jesuitengarten – Lento – idyllisch

4) Altärchen – Andantino religioso

5) Hölle – Allegretto diabolo

6) Großer Herrgott – Allegro divino, alla marcia

Weitere Infos Zum Geleit: Die Musik aus Böhmen und Mähren ist untrennbar mit der gemeinsamen Kultur Österreich- Ungarns und der Tschechen verbunden. In der Zeit bis zum Nationalsozialismus führte die Koexistenz der Musikkultur zwischen Slaven, Germanen und Ungarn einerseits und zwischen Juden, Protestanten und Katholiken andererseits zu einer großartigen künstlerischen Blüte auf vielen Gebieten. Böhmen wurde als das Konservatorium Europas bezeichnet und das mit Recht: Die damalige Dichte an Theatern, Opernhäusern, Konzertsälen und Kirchen produzierte eine opulente Zahl an hervorragender Musik und zog ebensolche Musiker in diesen Landstrich. Kleinere Opernhäuser wie im nordböhmischen Reichenberg (Liberec) konnten mühelos Wagner-Opern aufführen, Konzertsäle, wie der in Pilsen, waren berühmt und gleichermaßen wegen ihrer Akustik begehrt. Selbst kleinste Orte wie Rumburk waren bekannt, weil dort der bekannte Liszt-Schüler August Stradal geboren wurde. Jeder Ort hat auf die eine oder andere Weise eine kulturelle Bedeutung, so wie Ellbogen an der Eger, wo Johann Wolfgang von Goethe gern verweilte und wo Jahre später Teile eines James-Bond Films gedreht wurden.
Adresse PaulinenstraĂźe 20
PLZ 97645
Ort Ostheim v. d. Rhön
E-Mail orgelbaumuseum(at)ostheim.de
Telefon 09777.1743
www www.orgelbaumuseum.de
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